Tarot Kabbala Stern

Tarot Kabbala Blogartikel – Eine Beschreibung zum Tarot Schlüssel „Der Stern“ sowie Erklärung der auf dem Schlüssel abgebildeten Symbole aus der Sicht der Kabbala. Der Stern könnte als ein Universalschlüssel der Meditation betrachtet werden.

Auf Tarotkarte Nummer 17, „Der Stern“, haben wir einen Grundpfeiler der hermetischen Tradition dargestellt: Die Meditation.

Meditation hat vielfältige positive Wirkungen auf den menschlichen Organismus. Der Nutzen der Meditation geht sogar so weit, dass große Firmen ihren Mitarbeitern Rückzugsräume für Meditation zur Verfügung stellen. Doch warum ist Meditation so wichtig, warum meditieren wir überhaupt? Nun, Meditation hat körperliche Effekte wie die Beruhigung von Geist und Gefühlen. Dies führt zu mehr Entspannung, Ruhe, Ausgeglichenheit und Gelassenheit im täglichen Leben. Außerdem erhöht es die Konzentrationsfähigkeit, aber auch die Disziplin. Wie Meditation genau funktioniert und wir sie nutzen können, lernen wir auch bereits im ersten Kurs der Hermetik Akademie. Wir können auf Objekte meditieren, auf Wünsche, spezielle Techniken ausführen, oder einfach Gedankenstille herstellen. Die Möglichkeiten sind unbegrenzt. Doch schließlich soll Meditation zur Erleuchtung führen.

Meditation ist vor allem durch den östlichen Weg bekannt und populär geworden. Es werden diverse Workshops oder Yogaklassen angeboten, wo die Meditation erlernt werden kann. Doch der echte östliche spirituelle Weg bedingt ein Leben in Abgeschiedenheit und Askese in einem Kloster zu verbringen um schließlich die Erleuchtung zu erlangen.

Ein Teil der östlichen Lehre hat es zu großer Popularität geschafft. Yoga ist in neuester Zeit vielen Menschen hierzulande ein Begriff. Doch ist der Körper der meisten westlichen Menschen kaum dazu im Stande stundenlang in verschiedenen Verrenkungen zu verharren und schon gar nicht in solchen Positionen einen Zustand der Ruhe und Gelassenheit herbeizuführen.

Manche werden auch Zuhause schon versucht haben sich in Ruhe hinzusetzen und zu meditieren. Wir können beim Yoga oder bei der Meditation zuhause sicherlich einiges lernen, doch ob dabei auch Erleuchtung möglich ist sei dahingestellt. Wenn Erleuchtung so einfach wäre, würde es auf der Welt von Erleuchteten nur so wimmeln.

So bietet der westliche spirituelle Weg einen sicheren Pfad zur Erleuchtung. Einen Weg, der auf die Lebensweise des westlichen Menschen zugeschnitten ist. Ganz ohne Askese oder körperliche Verrenkungen, ein Weg der im alltäglichen Leben mit Familie, Partnerschaft, Beruf vereinbar ist.

Auch hier ist Meditation ein wesentlicher Bestandteil. Westliche Meditation besteht zuallererst in Gedankenstille. In den weiterführenden Arbeiten werden meditative Techniken mit speziellen Symbolen oder andere Praktiken verwendet, die unter der Aufsicht von spirituellen Lehrern stattfinden.

Mit dem Meditieren zu beginnen ist schon eine kleine Herausforderung. Um zu meditieren müssen wir uns zuallererst Zeit nehmen, einen Ort aufsuchen an dem wir ungestört sein können, wir müssen unseren Körper parken, unsere Gedanken und Gefühle zur Ruhe kommen lassen und Gedankenstille herstellen. Erst in der Stille sind wir empfänglich für höhere Weisheiten.

Erst in der Stille können wir ein empfängliches Gefäß werden. Solange unsere Gedanken munter dahinplappern können wir Meditation nicht richtig erleben. All dies ist zu allererst sehr ungewohnt, vielleicht müssen wir dafür einige Dinge in unserem Leben sogar grundlegend verändern, vielleicht ist es anfangs unbequem. Unser Körper besteht aus vielen Zellen, aus vielen kleinen „Tierbewusstsein“ die wir erst disziplinieren müssen. Auf den anfänglichen Etappen kann es sogar dazu führen, dass sich der Körper dagegen „wehrt“ ruhig zu sitzen.

Plötzlich beginnt es zu jucken, oder unsere Gedanken schweifen ab und vorbei ist die Gedankenstille. Dann müssen wir wieder korrigieren und üben und üben. Doch dadurch werden wir stärker, wir erlangen Herrschaft über unseren Körper. „Steter Tropfen höhlt den Stein“ sagt ein Sprichwort, und so wird sich nach und nach unser Körper daran gewöhnen. Plötzlich brauchen wir nur mehr unsere gewohnte Sitzhaltung einnehmen und schon ist unser Körper auf Meditation gepolt und kommt beinahe von selbst in diesen wunderbaren Zustand.

Mehr Ruhe und Gelassenheit im Leben können dazu führen, dass sich z.B. der Blutdruck senkt oder Verspannungen sich auflösen. So wirkt Meditation schon überaus positiv auf unser allgemeines Wohlbefinden.

Doch Meditation kann noch viel mehr. Unser Körper besteht, über seine materielle Hülle hinaus, außerdem aus sieben Energiezentren. Diese werden auch Chakren genannt und sind auf der Tarotkarte im Tarot de Marseille als sieben kleinere Sterne dargestellt. Des Weiteren umgeben uns verschiedene feinere Körper.

Werden diese Körper durch die Meditation gereinigt, können wir subtile höhere Energien empfangen. Dies sehen wir auf der Karte durch das Wasser das aus den Krügen der Frau fließt angedeutet. Das Wasser reinigt uns einerseits, andererseits bringt es uns mit neuen Strömen, also neuen Gedanken oder neuen Ideen in Verbindung die unser Bewusstsein über das normale Tagesbewusstsein hinaus erweitern.

Wie innen so außen. Alles in unserem Äußeren ist ein Spiegelbild unseres innersten Seins. Wir sind mit allem was uns passiert in Verbindung. Wenn alles was uns im Außen passiert die Ursache in unserem eigenen Innersten hat, also von uns verursacht worden ist, so ist die logische Konsequenz, dass auch die dazu passende Lösung in unserem Innersten verborgen ist.

Meditation verbindet uns nicht nur mit unserem eigenen, uns innewohnenden Potential, sondern mit höheren spirituellen Energien, die uns dabei helfen können unsere Lebensprobleme zu lösen. Solange wir auf unsere Probleme fokussiert sind, werden wir auch nur Probleme sehen. Konzentrieren wir uns beispielsweise auf „rote Autos“, so werden wir massenhaft rote Autos sehen. Meditation richtet unseren Fokus hingegen auf die Lösungen. So werden wir empfänglich für neue Ideen, dies kann z.B. durch „Geistesblitze“ geschehen, die Lösungen fliegen uns sozusagen zu.

Zuvor ist unsere Aura wie durch eine Wolke vernebelt. Doch sobald sich diese Schleier gelichtet haben, können wir durch richtige Meditation mit Energien verbunden werden, die uns nach und nach zu Erleuchtung, allumfassender Weisheit, Einheit und Liebe bringen. Meditation erlöst uns auch aus dem Zustand der Getrenntheit. Jede Sekunde finden wir irgendwo auf der Welt Menschen die meditieren. So nehmen wir durch die Meditation Teil am Gesamten der Menschheit.

Auf der Tarotkarte ist eine Frau abgebildet. Eine Frau ist sinnbildlich für den weiblichen Aspekt, das Empfangende, aber auch das unterbewusste (siehe Schlüssel 2). Auch in der Meditation ereignen sich unterbewusste Veränderungen. So ist es möglich Verhaltensmuster aus dem persönlichen Unterbewusstsein zu korrigieren.

Der spirituelle Weg des Westens, wie er in der Hermetik Akademie gelehrt wird, kennt kraftvolle Werkzeuge die in der Meditation angewendet werden können. Besonders kraftvoll sind hierbei die hermetischen Gruppenarbeiten. In der Gruppenarbeit wird ein großes „Gefäß“ erzeugt, das die spirituellen Energien sozusagen „auffangen“ kann und dadurch ein enormes und weitaus größeres Potential als es durch einen einzelnen möglich wäre, entfalten kann.